Will die ÖVP mit der Homoehe jetzt doch die Familie retten?;-)

Die ÖVP hat einen offensichtlich schwierigen Diskussionsprozess hinter sich. Meint frau/man. Die ÖVP hat sich viel eher noch weitere Diskussionen eingehandelt, weil sie sich noch immer nicht entschieden hat, ob sie nach vorne oder rückwärts gehen soll. Die Entscheidung, die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen einen Schritt weiter zu bringen, ist ein Zugeständnis an die Realität auch in den eigenen Reihen und längst fällig, wenn auch noch nachzubessern. Gleichzeitig will sie sich diesen “mutigen” Schritt aber teuer abkaufen lassen. Warum glaubt die ÖVP eigentlich immer noch, dass sie die Ehe und die Familie retten kann, indem sie ihr gestrige Werte zuordnet? Das EhegattInnensplitting ist in fast keinem europäischen Land mehr Usus – es fördert die Abhängigkeit der (meistens) Partnerin, also kein Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Auch mehr Zugangshürden zum Schwangerschaftsabbruch sollen die heile Familie stärken. Irgendwie wirds Zeit, dass die ÖVP weiß, ob sie in der Gegenwart ankommen will. Noch hat sie sich nicht entschieden.

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